Lichtfest 2026 auf einen Blick
Seit 2009 erinnert Leipzig jedes Jahr am 9. Oktober mit dem Lichtfest an die entscheidende Montagsdemonstration von 1989. Die organisatorische Verantwortung trägt die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM). Für die thematischen Schwerpunkte ist laut offiziellem Programmheft der Beirat „Kuratorium Friedliche Revolution 1989“ zuständig, dessen Vorsitzender Oberbürgermeister Burkhard Jung ist. Eingebunden ist außerdem die Initiative „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober 1989“, ein Zusammenschluss von 21 Institutionen.
Das Konzept 2026: ein Lichtweg statt einer zentralen Bühne
Das Lichtfest 2026 ist als Lichtweg durch die Innenstadt angelegt. Zwischen Nikolaikirche und Matthäikirchhof verbinden Lichtinstallationen, Performance und Bilder von 1989 Geschichte mit Gegenwart. Nach Angaben der Veranstalter gestalten internationale Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit lokalen Projektpartnern sowie Leipziger Schülerinnen und Schülern eine europäische Perspektive.
Der Lichtweg kann in beide Richtungen begangen werden; eine Reihenfolge ist nicht vorgegeben, und Sie können an jeder Station beginnen. Orangefarbene Straßenleuchten weisen am Abend den Weg. Der Augustusplatz, über viele Jahre der zentrale Ort des Lichtfests, gehört 2026 nicht zu den Stationen. Neu ist auch der Standort der traditionellen Kerzen-89: Das Kerzenpodest steht erstmals am Thomaskirchhof, Ecke Klostergasse.
Der Abend im Überblick
Nikolaikirche
Friedensgebet mit Predigt von Superintendent Dr. Joachim Jeska aus Osnabrück.
Nikolaikirche
Rede zur Demokratie, gehalten von der deutsch-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
Innenstadt zwischen Nikolaikirche und Matthäikirchhof
Lichtweg mit sechs Stationen, darunter das Kerzenpodest in Form einer „89“.
Markt
Grußworte zum Lichtfest.
Stand der Informationen
Die Angaben beruhen auf dem offiziellen Programm und dem Programmheft der LTM, abgerufen am 19. September 2026. Maßgeblich ist bei Änderungen die offizielle Seite lichtfest.leipziger-freiheit.de, auf der auch das vollständige Programmheft als PDF bereitsteht.
Programm 2026: Friedensgebet, Rede und Lichtweg
Friedensgebet in der Nikolaikirche
Um 17 Uhr beginnt in der Nikolaikirche das Friedensgebet – wie jedes Jahr am 9. Oktober. Veranstalterin ist die Kirchgemeinde St. Nikolai. Das Motto 2026 lautet „Unsere VerANTWORTung …“. Die Predigt hält Superintendent Dr. Joachim Jeska aus Osnabrück; das Programmheft verweist dabei auf die lange Tradition Osnabrücks als Friedensstadt. Musikalisch durchzieht das Friedensgebet die Kantate „Selig sind …“ von André Engelbrecht, aufgeführt vom Bachchor an der Nikolaikirche und dem Ensemble St. Nikolai unter der Leitung von Markus Kaufmann.
Rede zur Demokratie
Von 18:15 bis 19 Uhr hält Cathryn Clüver Ashbrook in der Nikolaikirche die Rede zur Demokratie. Die 1976 in Wiesbaden geborene deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin ist Expertin für US-Politik und internationale Beziehungen. Laut Programmheft beschäftigt sie sich am Beispiel der Entwicklungen in den USA mit Angriffspunkten von innen auf liberale Demokratien – und zeigt, wie sich dieselben Muster auch in Europa beobachten lassen.
Angaben zu Einlass, Platzvergabe oder einer Übertragung enthält das Programmheft nicht.
Der Lichtweg: die sechs Stationen
Alle sechs Stationen sind von 19 bis 23 Uhr zu erleben; die Nummerierung folgt dem offiziellen Programm.
| Nr. | Projekt | Ort | Mitwirkende |
|---|---|---|---|
| 1 | „Unsere VerANTWORTung …“ – Open-Air-Fotoausstellung | Grimmaische Straße 9–15 | Archiv Bürgerbewegung Leipzig, Gerda-Taro-Schule |
| 2 | „Faces of Light“ – Lichtinstallation | Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6 | László Zsolt Bordos (Ungarn) |
| 3 | „Aufbruch – Umbruch –? Verbunden in Vielfalt“ – Tanzperformance | Markt | Tanzcompany TARO TANZ |
| 4 | Kerzen-89 und Zeitzeugengespräche | Thomaskirchhof, Ecke Klostergasse | Moderation: Nils Straatmann |
| 5 | „PERPETUUM“ – Videoinstallation | Dittrichring 12–16 | Katja Heitmann (Hamburg) |
| 6 | „Der Aktenschrank“ – Videoinstallation | Innenhof Matthäikirchhof | Künstlerkollektiv mammasONica (Italien) |
Fotos von 1989 in der Grimmaischen Straße
Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig zeigt zehn großformatige Fotomotive aus dem Jahr 1989. Schülerinnen und Schüler eines Geschichtskurses der Gerda-Taro-Schule haben die Bilder kommentiert.
Gesichter des Herbstes am Zeitgeschichtlichen Forum
Für „Faces of Light“ projizieren Beamer Archivporträts von Menschen, die am Herbst 1989 beteiligt waren, auf die Fensterflächen des Museums; Lichtstrahlen reichen bis in den Straßenraum. Bordos gilt laut Programm als Pionier des 3D-Projektionsmappings.
Tanz auf dem Markt
Rund 140 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 12 tanzen in der Tanzcompany TARO TANZ – von den Hoffnungen des Jahres 1989 bis zu heutigen Gefährdungen der Demokratie. Hauptperformances: 19:15, 20:30, 21:30 und 22:30 Uhr.
Kerzen-89 am Thomaskirchhof
Am Kerzenpodest können Sie ein Teelicht aufstellen; Kerzen gibt es kostenfrei an allen Kerzen- und Infoständen. Nils Straatmann spricht hier mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – etwa über die Frage „bleiben oder gehen?“, über Hoffnungen, Ängste und Medienfreiheit.
Bewegung als Erinnerung am Dittrichring
Die Hamburger Choreografin Katja Heitmann sammelt und bewahrt „menschliche Bewegung“. Nach Angaben des Programms haben bereits mehr als 2.500 Menschen ihre persönlichen Bewegungen für das Projekt „PERPETUUM“ gespendet, das als immersive Videoinstallation gezeigt wird.
Der Aktenschrank im Stasi-Innenhof
Das italienische Kollektiv mammasONica verwandelt den Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale am Matthäikirchhof in eine Projektionsfläche. Digitale Animation trifft hier auf handgefertigte Stop-Motion-Szenen aus Plastilin. Der Zugang erfolgt ausschließlich über die Kleine Fleischergasse, der Ausgang über die Große Fleischergasse.
Kerzenpatenschaft 2026
An den Kerzenständen können Sie bar oder per PayPal eine symbolische Kerzenpatenschaft übernehmen. Der Erlös geht 2026 an den Verein Haus Steinstraße e. V., ein soziokulturelles Zentrum und anerkannter Träger der Jugendhilfe in Leipzig. 2024 kamen so 8.200 Euro zusammen.
Weitere Angebote am 9. Oktober 2026
Gedenkstätten, Museen und Initiativen ergänzen das Lichtfest mit einem Begleitprogramm. Eine Auswahl aus dem Programmheft:
- 11 Uhr: Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“ der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Treffpunkt Hauptportal der Nikolaikirche (kostenpflichtig).
- 14 und 16 Uhr: Sonderführung „Der Weg zur Friedlichen Revolution – 9.10.1989 in Leipzig“ im Zeitgeschichtlichen Forum (Eintritt frei).
- 18–23 Uhr: Historische Aufnahmen der Montagsdemonstrationen im ehemaligen Stasi-Kinosaal der „Runden Ecke“.
- 19 Uhr: „Leipziger Appell: Medienfreiheit schützen – Demokratie stärken“ mit Informationen und Gesprächen auf dem Marktplatz.
- 19 und 19:30 Uhr: kostenlose geführte Rundgänge zu historischen Orten (circa eine Stunde, mit Leipzig erleben e. V.), Treffpunkt Brunnen auf dem Nikolaikirchhof.
- 19–23 Uhr: Nacht der offenen Tür in der ehemaligen Stasi-Zentrale am Dittrichring 24 – mit Bundesarchiv (Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig), Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ und Schulmuseum (Eintritt frei).
Anreise und Tipps für Ihren Besuch
Alle Veranstaltungsorte liegen innerhalb des Leipziger Innenstadtrings. Die Veranstalter empfehlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Rad oder zu Fuß anzureisen.
Mit Bus, Bahn und Rad
Mit der Straßenbahn können Sie alle Haltestellen entlang des Innenstadtrings nutzen. Wer mit der S-Bahn kommt, steigt am besten an der Station Markt aus. Wenn Sie mit dem Zug anreisen, gehen Sie vom Hauptbahnhof Leipzig zu Fuß in die Innenstadt oder fahren mit der S-Bahn bis zum Markt. Für Radfahrende stehen am Eingang der Grimmaischen Straße zusätzliche Fahrradstellplätze bereit.
Verkehrseinschränkungen am 9. Oktober
- Die Buslinie 89 fährt am 9. Oktober ganztägig nicht durch die Innenstadt. In Richtung Hauptbahnhof wird sie über den Goerdelerring umgeleitet, in Richtung Connewitzer Kreuz über Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz.
- Auf den City Parkplatz Große Fleischergasse 2 ist zwischen 18 und 24 Uhr keine Einfahrt möglich; die Ausfahrt wird über den Brühl umgeleitet.
- Wegen Straßensperrungen gilt Parkverbot auf dem Dittrichring (zwischen Thomaskirchhof und Kleiner Fleischergasse) sowie in der Großen Fleischergasse 11–23.
Mit dem Auto
Wenn Sie mit dem Auto kommen, empfiehlt die Stadt die Park-&-Ride-Parkplätze an der Leipziger Messe, am Völkerschlachtdenkmal, in Lausen, in der Plovdiver Straße und am Schönauer Ring sowie die Parkplätze am Sportforum. Von dort fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter in die Innenstadt.
Barrierefreiheit
Nach Angaben der Veranstalter sind alle Projekte des Lichtwegs rollstuhlgerecht und für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erreichbar. Auf der Seite zur Barrierefreiheit des Lichtfests sollen die Kunstwerke zusätzlich beschrieben werden – Texte, Bilder, Projektionen, Lichtstimmungen, Geräusche und räumliche Situationen –, damit Sie Ihren Besuch vorbereiten können. Die Seite ist laut Hinweis noch im Aufbau.
Digital unterwegs
In der kostenlosen App „Explore Leipzig – City Tours“ sind alle Projekte des Lichtwegs parallel digital abrufbar, auf Deutsch und Englisch sowie mit Audiofassung.
Praktische Tipps
Zeit einplanen
Wenn Sie Friedensgebet und Rede zur Demokratie erleben möchten, kommen Sie frühzeitig zur Nikolaikirche – offizielle Angaben zum Einlass gibt es bislang nicht.
Warm anziehen
Der Lichtweg findet abends im Freien statt. Warme, wetterfeste Kleidung und bequeme Schuhe sind empfehlenswert.
Was für 2026 noch nicht offiziell veröffentlicht ist
Stand 19. September 2026 nennen die offiziellen Quellen keine Angaben zu einer Fernseh- oder Livestream-Übertragung von Friedensgebet und Rede, zu Einlass und Platzvergabe in der Nikolaikirche, zur erwarteten Besucherzahl sowie zu Gebärdensprachdolmetschung, Audiodeskription oder barrierefreien Toiletten. Wer die Grußworte um 19:45 Uhr auf dem Markt spricht, geht aus dem Programmheft nicht eindeutig hervor. Prüfen Sie kurz vorher die offizielle Seite.
Geschichte des Lichtfests seit 2009
Das Lichtfest entstand zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution und hat sein Format seitdem immer wieder verändert – vom Lichtring über den gesamten Innenstadtring bis zu kleineren, dezentralen Ausgaben. Gezeigt wurden vor allem Mappings, Installationen und Performances.
Der 9. Oktober 1989: der Tag der Entscheidung
Der 9. Oktober 1989 gilt als entscheidender Tag der Friedlichen Revolution. An diesem Montag zogen in Leipzig rund 70.000 Menschen über den Innenstadtring – die bis dahin größte Massendemonstration des Herbstes 1989. Die Staatsmacht hatte sich auf einen gewaltsamen Einsatz vorbereitet, griff aber nicht ein. Die Bundesregierung stellt den Tag in ihrer Chronik der Deutschen Einheit unter die Überschrift „Erster großer Sieg über die SED-Diktatur“.
Die Vorgeschichte: Friedensgebete und wachsende Proteste
In der Nikolaikirche fanden seit 1982 regelmäßig montags Friedensgebete statt. In der DDR boten sie eine der wenigen Gelegenheiten, Sorgen und Anliegen ungestraft auszusprechen. Im Herbst 1989 wurden sie zum Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen. Die Zahl der Teilnehmenden wuchs rasch: Am 25. September 1989 waren es rund 5.000, am 2. Oktober bereits etwa 20.000. Am 7. Oktober, dem 40. Jahrestag der DDR, setzte die Polizei in Leipzig Wasserwerfer gegen Protestierende ein; nach Angaben der LTM wurden 210 Menschen festgenommen (Auf dem Weg zum 9. Oktober). Für den folgenden Montag wurde das Schlimmste befürchtet.
Der Ablauf des Tages
Um „mögliche Provokationen im Keim zu ersticken“, versetzte die SED nach Darstellung der Bundesregierung 3.000 bewaffnete und 5.000 sogenannte gesellschaftliche Kräfte in Bereitschaft. 700 „treue Genossen“ wurden zur Nikolaikirche beordert, um die Kirchenbänke zu blockieren. Außerhalb der Stadt warteten zudem 1.500 Soldaten der Nationalen Volksarmee auf ihren Einsatz.
Der Aufruf der „Leipziger Sechs“
Kurz vor der Demonstration wandten sich sechs Leipziger Persönlichkeiten gemeinsam an die Öffentlichkeit: Gewandhauskapellmeister Kurt Masur, der Theologe Peter Zimmermann, der Kabarettist Bernd-Lutz Lange sowie die drei Sekretäre der SED-Bezirksleitung Kurt Meyer, Jochen Pommert und Roland Wötzel. Ihr Aufruf wurde in den Kirchen der Stadt und über den Stadtfunk verlesen und forderte zu einem freien und friedlichen Dialog auf.
„Wir alle brauchen freien Meinungsaustausch.“
Warum der Tag als Wendepunkt gilt
Am 9. Oktober 1989 griffen die Sicherheitskräfte nicht ein – angesichts der Menschenmassen zogen sie sich zurück, und auch die bereitstehenden NVA-Soldaten kamen nicht zum Einsatz. Die Menschen hatten ihre Angst überwunden, die Staatsmacht hatte die Kontrolle über die Straße verloren. Eine Woche später, am 16. Oktober, demonstrierten in Leipzig bereits rund 120.000 Menschen. Am 18. Oktober 1989 musste Erich Honecker als Staats- und Parteichef abtreten, Egon Krenz folgte ihm. Die Proteste griffen auf die gesamte DDR über – bis zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und schließlich zur Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990. Mehr zum politischen System lesen Sie in unserem Überblick zur Geschichte der DDR.
„Wir sind das Volk“ – „Keine Gewalt!“
Schon am 3. Oktober 2026 feiert Deutschland den 36. Jahrestag der Deutschen Einheit – mehr dazu auf unserer Seite zum Bürgerfest 2026.
Erinnerungsorte in Leipzig
Viele Orte des Herbstes 1989 liegen in der Leipziger Innenstadt nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Öffnungszeiten und Preise geben die Angaben der jeweiligen Einrichtungen wieder, abgerufen am 19. September 2026.
Nikolaikirche
Die Kirche im Zentrum war der Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen. Die Friedensgebete finden bis heute montags um 17 Uhr statt (außer in der Sommerpause), am 9. Oktober jedes Jahr mit einem besonderen Friedensgebet. Geöffnet ist die Kirche montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr und sonntags von 11:30 bis 14:30 Uhr; während Gottesdiensten und Veranstaltungen sind keine Besichtigungen möglich.
Museum in der „Runden Ecke“
Im ehemaligen Sitz der Stasi-Bezirksverwaltung am Dittrichring 24 zeigt das Bürgerkomitee Leipzig e. V. die Dauerausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. Das Gebäude wurde am 4. Dezember 1989 von Bürgerinnen und Bürgern besetzt. Die Ausstellung ist derzeit täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 5 Euro (ermäßigt 4 Euro) inklusive Audioguide.
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Das Museum der Stiftung Haus der Geschichte in der Grimmaischen Straße 6 zeigt die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Geöffnet ist es dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr, montags ist es geschlossen. Der Eintritt ist frei; der Zugang erfolgt ebenerdig.
Der Innenstadtring
Der rund 3,6 Kilometer lange Ring um die Altstadt war die Route der Montagsdemonstrationen – vom damaligen Karl-Marx-Platz, dem heutigen Augustusplatz, vorbei an der „Runden Ecke“. Zu Jubiläen wie 2014, 2019 und 2024 wurde der Ring zur Bühne des Lichtfests.
Freiheits- und Einheitsdenkmal
Am Wilhelm-Leuschner-Platz soll das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal entstehen; den Standort bestätigte der Stadtrat am 16. Juni 2022. Projektträger ist die Stiftung Friedliche Revolution. Der Grundstein wurde am 9. Oktober 2025 im Rahmen des Lichtfests gelegt.
Quellen und weiterführende Links
Alle Angaben auf dieser Seite haben wir anhand der folgenden Quellen geprüft (Stand: 19. September 2026). Maßgeblich sind im Zweifel die Angaben der jeweiligen Herausgeber.
- Lichtfest Leipzig 2026 – Der Lichtweg: Programm (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Programmheft Lichtfest Leipzig, 9. Oktober 2026, PDF (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Pressemitteilung: Lichtfest Leipzig stellt Programm 2026 vor, 3. September 2026 (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Anfahrt zum Lichtfest Leipzig (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Lichtfest-Programm 2009–2026 im Überblick (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Pressemitteilung: Das war das Lichtfest Leipzig 2025, 9. Oktober 2025 (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Tag der Entscheidung – der 9. Oktober 1989 (Leipzig Tourismus und Marketing GmbH)
- Chronik der Deutschen Einheit, 09.10.1989: Erster großer Sieg über die SED-Diktatur (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
- Chronik der Ereignisse 1989/1990 (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
- Manfred Görtemaker: Zusammenbruch des SED-Regimes (Bundeszentrale für politische Bildung)
- Friedensgebete in der Nikolaikirche (Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai Leipzig)
- Öffnungszeiten der Nikolaikirche (Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai Leipzig)
- Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ (Bürgerkomitee Leipzig e. V.)
- Zeitgeschichtliches Forum Leipzig – Besucherinformation (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland)
- Standort des Freiheits- und Einheitsdenkmals Leipzig (Stiftung Friedliche Revolution)